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Mittwoch, 23. Dezember 2015          um 20 Uhr 

Kölner Philharmonie 

Festliches Weihnachtssingen

Die Kölner Konzertchöre laden ein zum Zuhören und Mitsingen.  

Oratorienchor Köln:
C.V. Stanford: The earth is the Lord's; Magnificat
F. Mendelssohn: Hark! The herald angels sing
A. Dvořák: Gloria (aus: Messe in D-Dur)
A. Adam: Cantique de Noël
G.F. Händel/J. Rutter: Joy to the world
O come, all ye faithful  (Adeste fideles) 

O du fröhliche, nach der ital. Weise "O sanctissima" 
Oratorienchor Köln
Ulrike Kaltenbrunner, Sopran
Iris Rieg, Orgel
Andreas Meisner, Dirigent


Chor des Bach-Vereins Köln:
Traditional Christmas Carols
Englische Weihnachtslieder im Wechsel zwischen Chor und singendem Publikum
Come, thou redeemer of the earth
O Come, o come, Emmanuel

Benjamin Britten: A Ceremony of Carols
Ein Kranz von Lobechören für Frauenchor und Harfe, nach altenglischen Weihnachtstexten
Wolcum yole
There is no rose
That yonge child
Balulalow
As dew in aprille
This little babe
Interlude
In freezing winter night
Spring carol
Deo gracias
Traditional Christmas Carols
Englische Weihnachtslieder im Wechsel zwischen Chor und singendem Publikum
Resonemus laudibus
Ding Dong! Merrily on high
Once in royal David's city

Chor des Bach-Vereins Köln
Annett Reischert-Bruckmann, Sopran
Doris Brinkmann, Mezzosopran
Johanna Welsch, Harfe
Alina Gehlen, Orgel
Thomas Neuhoff, Dirigent

Philharmonischer Chor Köln:
Internationale Weihnachtslieder
Philharmonischer Chor Köln
Horst Meinardus, Dirigent

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2015 

Freitag     22. Mai 2015      um  20 Uhr

 
Kölner Philharmonie 
Netzwerk Kölner Chöre gemeinsam mit KölnMusik
Kölner Chorkonzerte 6 
 
Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809-1847)

"ELIAS"   op. 70 (MWV A 25)  

Oratorium nach Worten des Alten Testaments für Soli, Vokalsolisten, Chor und Orchester. Einstudierung entsprechend der mendelssohnschen Partiturvorgabe.                                                                                                           

Nathalie de Montmollin  Sopran 

Susanne Gritschneder   Alt 
Alexander Spemann      Tenor
Thomas Laske               Bariton  
 
Kölner Vokalsolisten :
Sarah Schnier  Sopran
Julia Reckendrees  Sopran
Alexandra Thomas  Mezzosopran
Vincent Heitzer  Tenor
Fabian Hemmelmann  Bariton
Christian Walter  Bass
 
Oratorienchor Köln
Domkantorei Altenberg 
Neue Philharmonie Westfalen 
Andreas Meisner, Dirigent  
 
Bis in unsere Tage zählt der ELIAS zu den beliebtesten Chorwerken überhaupt. Das Werk stellt einen Höhepunkt des romantischen Oratoriums dar, auch wenn Mendelssohn häufig barocke Formen verwendet. Denn bei allem kontrapunktischen Können des Komponisten, sind die Sätze doch sehr Oberstimmen betont und leben aus ihren romantischen Kantilenen. Entsprechend auch die Besetzung; der Komponist selbst hatte bei der Uraufführung des ELIAS in Birmingham mehr als 400 Mitwirkende zur Verfügung ! - Der Gedanke, dem musikalischen Willen des Komponisten möglichst nahe zu kommen, führt bei dieser Aufführung unter anderem dazu, dass der Chorpart durch einen entsprechend großen Chor besetzt wird.
 Altenburger Domkantor = Altenberger Domkantor  

Freitag, 24. Oktober 2014    um  20.00 Uhr

Basilika St. MARIA im KAPITOL, 50676 Köln, Kasinostr. 6  

Max   Bruch   (1838-1920)  

Suite für Orgel und Orchester op.88b

Kol nidrei - Adagio für Cello und Orchester op.47 

Messe  op.35 -   Kyrie, Sanctus, Agnus Dei                                                                                                                                                             für 2 Soprane, Doppelchor und Orchester  

Ulrike Kaltenbrunner,Sopran - Friederike Britsche,Sopran                                            

Wolfgang Klein-Richter, Orgel-  Ulrich Schwarz, Cello   
 
Oratorienchor Köln, Leitung:  Andreas Meisner 
Tübinger Ärzteorchester, Leitung:  Norbert Kirchmann  

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 Sonntag, 26. Oktober 2014    um 14.30 Uhr 

 ALTENBERGER  DOM, 51519 Odenthal-Altenberg, Eugen-Heinen-Platz 1  

Ev. Vesper – Festlicher Abschluss „60 Jahre Geistliche Musik“  
Reformation und Politik  Ansprache: Rainer Deppe, MdL   

 Benjamin Britten   (1913-1976)

"Rejoice in the Lamb" Kantate  op.30 

 Max  Bruch     (1838-1920) 

 Messe op. 35 -  Kyrie, Sanctus und Agnus Dei                                                                                                                    2 Soprane, Doppelchor und Orchester                                                                        

 

Ulrike Kaltenbrunner, Sopran -   Friederike Britsche, Alt 
Nedialko Peev, Tenor        -        Detlef Faust, Bass 
Oratorienchor Köln  
Richard Brasier, Orgel  
Tübinger Ärzteorchester   Leitung:  Norbert Kirchmann 
Dirigent: Andreas Meisner 

 

SONNTAG,  25. Mai 2014  um 14.00 Uhr

 Altenberger Dom 

Johann Sebastian Bach  (1685-1750)  

Magnificat in D-Dur, BWV 243

und

Georg Friedrich Händel  (1685-1759)

Ode for Cecilia's Day HWV 76

Solisten, Chor und Orchester

Constanze Backes, Sopran
Friedericke Britsche, Mezzosopran
Schirin Partowi,Alt
                                                                                                                                                                                        Marcus Ullmann, Tenor                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Georg Gädker, Bass
 

Oratorienchor Köln 

Neues Rheinisches Kammerorchester   

Andreas Meisner, Dirigent      

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 Odenthal - 27.05.2014 

Altenberger Dom 

Komposition als Abbild der Schöpfung

 

60 Jahre Geistliche Musik im Dom war Thema

des Konzertes von Oratorienchor Köln und 

Neuem Rheinischen Kammerorchester.
Foto: Dehniger 
 

Von Dietlind Möller-Weiser

Der Oratorienchor Köln, das Neue Rheinisch Kammerorchester und einige Solisten haben mit einem Konzert 60 Jahre Geistliche Musik im Altenberger Dom gefeiert. Auf dem Programm standen Stücke von Bach und Händel. 

60 Jahre Geistliche Musik im Altenberger Dom galt es jetzt zu feiern. Der Oratorienchor Köln unter der Leitung von Andreas Meisner tat das ausgiebig, das Neue Rheinisch Kammerorchester und Solisten halfen dabei.

Zunächst gab es Bachs Magnificat, bei dem man staunen durfte, wie leicht und transparent sich ein Chor, der die Vierung ausfüllt, durch die Fugen schlängelt, auf musikalisch wie technisch höchstem Niveau. Hervorragende Soli ergänzten: Constanze Backes (Sopran), Schirin Partovi (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) und Georg Gädker (Bass) bewältigten die entsprechenden Arien durchweg mit Bravour.

Für das Terzett „Suscepit Israel“ hatte sich Meisner etwas Besonderes einfallen lassen: Die Mezzosopranistin Friederike Britsche ergänzte die Damenstimmen, und so kam ein kompakter, homogener Frauenklang heraus. Andreas Meisner formte schön aus, ließ musikalisch hüpfen, wo es fröhlich ist, und machtvoll dröhnen, wo es gefordert ist. Dem runden Geburtstag huldigte vor allem Händels „Cäcilienode“. Dieses Werk ist philologisch etwas anstrengend, weil anlässlich des Tages der heiligen Cäcilie, Schutzpatronin der Kirchenmusik, hier die Rolle der Musik im Universum besungen wird. Seit der Antike, seit Pythagoras' Lehre von der Sphärenharmonie, aber auch in Händels Zeit ist die Harmonie der Musik ein Abbild der Schöpfung. Und so werden hier in langen Arien mit wenigen Chören die Verdienste der Musik beschrieben, mal biblisch, mal mythologisch. Die Musik dazu wird nicht oft aufgeführt, das merkte man ab und zu auch dem Orchester, ja in Kleinigkeiten sogar den Gesangssolisten ein wenig an – Solosopran und Tenor haben aber auch viel Arbeit in dem Stück, und die Partien sind technisch ebenso anspruchsvoll wie stilistisch.

Insgesamt gelang eine schöne Aufführung mit hervorragenden Instrumental-Soli, denn die Instrumente werden im Einzelnen gepriesen, bevor sie der Rolle der Orgel den Vorrang einräumen müssen. Der Chor hat nur wenig zu tun, erledigte das aber in inspirierter Professionalität. Heftiger Applaus aus dem voll besetzten Dom dankte den Ausführenden – und auch eine zusammengekrachte Kirchenbank war schnell ausgetauscht. 

Artikel URL: http://www.ksta.de/odenthal/altenberger-dom-komposition-als-abbild-der-schoepfung,15189234,27260224.html

Donnerstag,   3. Oktober 2013      um 14.00 Uhr

wegen großer Nachfrage findet am gleichen Tag eine 2. Aufführung statt

Donnerstag,   3. Oktober 2013      um 19.00 Uhr

 

ALTENBERGER DOM  

zum 200. Geburtstag von

Giuseppe Verdi

MESSA DA REQUIEM

Soli, Chor und Orchester

 

Nathalie de Montmollin, Sopran

Reneé Morloc, Mezzosopran

Joel Montero, Tenor

Vinzenz Haab, Bass

Domkantorei Altenberg

Oratorienchor Köln

Neue Philharmonie Westfalen  

KMD Andreas Meisner, Dirigent  

Eintritt:  35,-- /  29,-- / 23,-- /  18,-- €   zzgl. 10% VVG

Konzert 14.00 Uhr ausverkauft    

Konzert 19.00 Uhr Restkarten verfügbar  23,- €  u. 18,- €                                                      

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen

                            

 

    Foto: N.H. 54a

Samstag, 20. April 2013 um 20.00 Uhr

KÖLNER PHILHARMONIE

Chorkonzert 5 

Per Nørgård: I Ching “The Gentle, the Penetrating“

Richard Rodney Bennett: After Syrinx II

Steve Reich: Nagoya Marimbas

- Pause - 

Carl Orff

CARMINA BURANA

Cantiones profanae (1934-36)

Lieder aus der Benediktbeurer Handschrift  

Neue Fassung für Mallet-Instrumente, zwei Klaviere und Schlagzeug     
Arrangement: Tibor Herczeg

Netta Or, Sopran

Alexander Schneider, Altist

Werner Volker Meyer, Bariton

Mädchenchor am Kölner Dom

Oratorienchor Köln   

mallArt ensemble :

Adam Weisman, Berlin

Eirik Raude, Oslo

Laurent Mariusse, Lyon 

Rares Caluseriu, Indianapolis

Tibor Herczeg, Köln 

Andreas Meisner, Dirigent  

Netzwerk Kölner Chöre gemeinsam mit KölnMusik  

 

                                                                    Foto: N.H. 59a    

Mallet (engl.) - Instrumente: Familie der Stabspiele, u.a. Vibraphon, Celesta/Glockenspiel, Xylophon, Marimbaphon usw.

Eine neue Version der 'Carmina Burana' mit Mallet-Instrumenten stellt  sich vor.....

1937 komponierte Carl Orff seine szenische Kantate "Carmina Burana". Er schuf als einer der ersten Komponisten durch die besondere Instrumentation und Verwendung von mehreren, bis  dahin als Standard bezeichneten Orchester-Schlaginstrumenten eine völlig neue Klangdimension.

Die melodischen Schlaginstrumente beschränkten sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Wesentlichen auf das Glockenspiel, Glocken und Xylophon als Orchesterinstrumente. Andere, wie das Vibraphon oder Marimbaphon, waren weniger bekannt. Einige Komponisten, wie z.B. A.. Berg, D. Milhaud, O. Messiaen oder P. Boulez, haben neue Wege gefunden, diesen Instrumenten eine größere, sogar solistische Rolle zu geben. Deren Bedeutung in der Musik nahm damit rasant zu. Orffs Instrumentation für Schlagzeuge ist sehr konsequent. Er gab deren Klangwelt einen eigenen großen Schwerpunkt und integrierte sie sehr gezielt in seine Kompositionen.

Durch den Einsatz von Orchester-Perkussionsinstrumenten in Carmina Burana entsteht eine äußerst definierte, hervorgehobene Klangansicht und -gestaltung, wobei sowohl die rhythmischen als auch die melodischen Klangeigenschaften in den Vordergrund treten.

Sechs Jahre nach dem großen Erfolg mit der Carmina Burana hatte Orff die nächste Premiere: Es entstand die zweite szenische Kantate Catulli Carmina, bei der er zum ersten Mal zusätzlich zum Xylophon ein "tieferes" Tenor-Xylophon einführte. Weitere zehn Jahre später in "Trionfo di Afrodite" instrumentierte Orff für ein noch tiefer klingendes Instrument, das Marimbaphon. Eindeutig suchte Orff die Möglichkeit, für neuartig klingende Stabspiel-Instrumente zu komponieren. Diese wurden generellvon ihmals Klangunterstützung und/oder Effekt-Instrumente verwendet. Sie sind aber in seinem kompositorischen Schaffen solistisch präsent, mit eigener und kraftvoller Klangstruktur.

Diese neue Version, für die heute als "Mallet-Instrumente" bezeichneten melodischen Schlaginstrumente, ist Orffs kompositorischem Denken, seinem Wunsch nach Integration dieser Instrumente in seine Klangwelt und nicht zuletzt seiner Liebe zur Welt der Percussion gewidmet. T.H. 

Aufführung mit freundlicher Genehmigung des Schott-Verlages, Mainz

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CARMINA BURANA Carl Orff    -    Tibor Herczeg - Arrangement   

Bevor es so weit war, musste ein langer Weg beschritten werden, das weiß jeder, der sich mit Chorarbeit beschäftigt und die Berichte im VDKC-Magazin verfolgt.  

Als Tibor Herczeg unserem Chorleiter, Andreas Meisner, von seiner Carmina-Bearbeitung berichtete, hatte er sich bereits viele Jahre mit der Umsetzung seines Wunsches befasst. Der Funke der Begeisterung sprang über. Jeder, der mit dem Projekt Beschäftigten schöpfte letztendlich seine Möglichkeiten aus, um dieses interessante Projekt auf den Weg zubringen.  

Nachdem passende Räumlichkeiten gefunden und die finanzielle Absicherung endgültig geklärt war, konnten die Proben mit Klavierbegleitung beginnen. Für den Chor war es wieder eine interessante Herausforderung, die uns immer mehr in ihren Bann zog. Alle wollten diese Erstaufführung mit bestmöglichem Ergebnis erreichen. Die Latte lag hoch, eine spannende Zeit begann. Wir hatten zwar eine Vorstellung von Mallet-Instrumenten, brauchten aber einige Fantasie, um uns das endgültige Klangergebnis vorzustellen.   

In der letzten Probenphase vor dem Konzert öffnete sich vor den Chorsängern diese Klangwelt. Eine Vielzahl dieser Instrumente füllte die Bühne aus und übernahm die Melodienlinien des ursprünglichen Orchesterparts, den einige von uns von früheren Aufführungen kannten. Die fünf Solisten des mallArt ensembles waren durch den schnellen Wechsel der unterschiedlichsten Schlegel/Klöppel, Cellibögen usw. vielseitig an ihren Instrumenten gefordert. Es war erstaunlich, in welchem Tempo die Meister ihres Fachs diesen Part absolvierten. Zu diesem Ensemble gesellten sich die üblichen Percussion-Spieler sowie zwei Pianisten, drei Solisten und ein Kinderchor. Das Werk erhielt den letzten Schliff. - Inzwischen zeichnete sich ab, dass der Konzertsaal der Kölner Philharmonie mit seinen über 2000 Plätzen wohl ausverkauft sein würde...  

Hoch motiviert trafen wir uns am Konzerttag zur Anspielprobe im Konzertsaal. Die gemeinsame Zeit des Probens ging zu ende und sollte nun einen bestmöglichen Abschluss finden. An den Aufwand an Zeit und Energie dachte in dem Moment niemand mehr. Jeder war Teil dieses außergewöhnlichen Projekts. - Lang anhaltender, mit lauten Bravo-Rufen durchsetzter Applaus, durchbrach am Ende die knisternde Anspannung.......                                                                            B.F.  12.05.2013

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