ORATORIENCHOR KÖLN

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Chor

Über uns - Chor

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ORATORIENCHOR KÖLN e.V.
im Ev. Kirchenverband Köln und Region

Im Jahr 1957 gründete Kirchenmusikdirektor Dr. Gerhard Bork die "Chorgemeinschaft im evangelischen Stadtkirchenverband". Die Choristen waren amtierende sowie angehende Kirchenmusiker verschiedener Kirchengemeinden des Großraums Köln sowie musikalisch interessierte Laien, die sich der "Musica sacra" widmeten.

Neben der Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs standen auch Werke aus ande-ren Musikepochen auf dem Programm. Als einer der Höhepunkte war 1965 im Kölner Opernhaus Mendelssohns Paulus zum ersten Mal seit der Verfemung dieses Komponisten durch die Nationalsozialisten in Köln zu hören. Ebenso war 1969 im Gürzenich erstmals wieder der Elias zu hören. Als deutsche Erstaufführung sang der Chor 1975 in St. Peter das Requiem von Saint-Saëns. Auch Erstaufführungen in Anwesenheit der Komponisten standen auf dem Programm, wie 1958 im Gürzenich Günter Raphaels Glaubensbekenntnis und 1959 Heinz Werner Zimmermanns Bildoratorium Weihnacht. Über 30 Jahre trug Dr. Bork die Verantwortung für die evangelische Kirchenmusik in Köln.  Nach seinem Ausscheiden 1980 und dem Wegfall der Stelle des Kirchenmusikdirektors musste sich der Chor einen neuen Leiter suchen.
So trat 1981 Wolfgang Karius das Erbe Borks an, gefolgt von Paul Nancekievill im Jahr 1982. Nach dessen Weggang 1986 übernahm der Altenberger Domorganist Andreas Meisner die musikalische Leitung. 1989 erfolgte die Umbenennung des Chores auf den Namen "ORATORIENCHOR KÖLN im evangelischen Stadtkirchenverband".

 

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Vita aus unserer Jubiläumsschrift

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50 Jahre Oratorienchor Köln - eine erzählte Vita 

Als wir unsere Festschrift  "50 Jahre Oratorienchor Köln" erstellten, kam uns die Idee, nicht etwa eine trockene Chorvita abzudrucken, sondern ein nacherzähltes halbes Jahrhundert Chorgeschichte aus Sicht einzelner Sänger und Sängerinnen.

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Urkunde VDKC

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Der Oratorienchor Köln erhält eine Urkunde des Verbandes
Deutscher KonzertChöre (VDKC) anlässlich seines 50-jährigen Bestehens.

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Flyer 50 Jahre

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50 Jahre ORATORIENCHOR KÖLN

Das Jubiläumsjahr 2007 begann mit dem furiosen REQUIEM op.5 von Hector Berlioz im Dom zu Altenberg. Es wurde im November mit dem Oratorium PAULUS von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Kölner Philhar-monie beendet und dies aus gutem Grund. Der 'Paulus' ist mit dem Oratorienchor Köln in besonderer Weise verbunden, wurde er doch durch den Gründer des Chores, Herrn Dr. Bork, erstmalig nach der Verfemung durch das NS-Regime wieder aufgeführt. Das Werk sollte das Konzertjahr krönen und so eine Brücke von den Anfängen zur Gegenwart schlagen.

Die Aufführung des Berlioz-Requiem im Dom zu Altenberg mit 350 Mitwirkenden hat sowohl in der Fachpresse als auch im Zuhörerkreis große Beachtung und Anerkennung gefunden. Der Dom im Bergischen Land ist akustisch hervorragend für die Präsentation geeignet, aber für das große Interesse fast zu klein. Für den Oratorienchor war es eine besondere Freude, dieses außergewöhnliche Werk der Chormusik, das für einen Laienchor aus finanziellen und organisatorischen Gründen ein Kraftakt ist, erarbeiten und dem Publikum bieten zu können.
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Foto: Herbert W. Klaas, Köln

Das Ziel der Konzertreise im Jubiläumsjahr war Dresden. In der prächtigen Frauenkirche wurden in der 'Geistlichen Sonntagsmusik' Vokalwerke der Romantik - und das 'Gloria' von John Rutter, gemeinsam mit dem Ensemble <SemperBrass> - aufgeführt. Ein Besuch Dresdens ohne Semperoper und Grünes Gewölbe ist kaum vorstellbar. So waren diese, wie auch andere interessante Besichtigungen, für die Choristen eingeplant und fanden großen Anklang.

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Foto: Herbert W. Klaas, Köln

Wir alle sind stolz, dem Oratorienchor Köln anzugehören und fühlen uns dem Qualitätsanspruch des Chores verpflichtet. Dazu gehört ebenfalls, gemeinsam mit anderen Kölner Chören eine eigene Konzertreihe in der Kölner Philharmonie auszufüllen, die seit Jahren besteht und in deren Verlauf viele große Chorwerke zu hören waren. Wir freuen uns darauf, uns auch in Zukunft neuen Herausforderungen zu stellen und neue Ziele zu erreichen. Dies in der Gemeinschaft von gleichgesinnten, musikbegeisterten Menschen zu tun, schenkt uns allen viel Kraft und Freude. -  Es gibt in der Musik noch viel zu entdecken !

Barbara Fischer